Kryptowährungen und der Boom des online Trading

So jung ist der Trend eigentlich nicht mehr. Aber in den letzten Monaten schießen die Anbieter wie Pilze aus dem Boden, denn online Traden wird zunehmend attraktiver und immer mehr Menschen träumen vom großen Gewinn.

Angesichts der anhaltenden negativen Tendenz an den Finanzmärkten und der schier unterirdischen Verzinsung, so denn diese überhaupt noch gewährleistet wird, suchen Investoren nach neuen Wegen. Dabei betrifft das längst keine Bänker oder Broker allein. Inzwischen haben viele Quereinsteiger und Privatpersonen aus allen erdenklichen Branchen Gefallen am online Handel gefunden.

Niemand nützt die Investition in Fonds oder in Sparbücher, wenn diese im schlimmsten Fall am Ende noch negativ verzinst werden. Sprich, man als Anleger für seine Einlagen noch bestraft wird. Da sich Geld unter der Matratze nicht vermehrt, müssen andere Mittel und Wege gefunden werden.

Kryptowährungen – Was ist das überhaupt?

Der Begriff Kryptowährung taucht immer wieder auf, wenn es um das online Trading geht. Eine der bekanntesten Währungen dieser Gattung ist der Bitcoin. Nimmt man das Wort einmal wortwörtlich und schaut sich die Zusammensetzung an, erklärt es sich fast von selbst. Bit steht für die digitale Speichereinheit und Coin ist Englisch für Münze. Kurzum, eine digitale Münze. Kryptowährungen sind also digitale Währungen ohne reelle Scheine oder Münzen. Allerdings können diese Währungen auch nur gegen echtes Geld erworben werden.

Anders als auf dem offline Handelsmarkt der Börse und dem herkömmlichen Bankwesen, sind Kryptowährungen unabhängig von Wirtschaft und Politik und das macht sie am Ende so attraktiv. Weder Handelsstreitigkeiten noch Wirtschaftskrisen können einen direkten Einfluss auf den Wert nehmen. Hier spielen vielmehr andere Faktoren eine entscheidende Rolle. Allen voran die Darstellung in den Medien und das allgemeine Interesse können sich negativ auswirken. Vor allem dann, wenn in den Medien viele negative Schlagzeilen über Kryptowährungen zu finden sind.

Bitcoins wurden ursprünglich als digitale Währung erfunden, um schneller und effizienter in bestimmten Bereichen arbeiten und zahlen zu können.

Von einer kleinen Idee zum Supergewinn

Wie so oft in der digitalen Welt entpuppen sich hin und wieder Erfindungen als unglaublich genial, wenngleich sie eigentlich just for fun entwickelt wurden. Im Jahre 2010 bot ein Programmierer aus Florida in einem Forum der Community 10.000 Bitcoin für denjenigen, der ihm eine Pizza bestellt. Es fand sich natürlich einer und prompt erhielt er die versprochenen Bitcoins. Zu dieser Zeit hatten die einen Wert von gut 30 Euro. Heute, gut zehn Jahre später, entspricht diese Summe einem Wert von unglaublichen 50 bis 150 Millionen Euro, abhängig vom aktuellen Tageskurs.

Der Handel wird zum Erfolg

Was einst in der Tat eher als Gag begann, hat sich in den letzten Jahren zu einer wirklich attraktiven Alternative gegenüber Spareinlagen entwickelt. Geld könnte man in verschiedene Anlagen investieren. Selbst in den Immobilienmarkt, doch auch dieser ist nicht stabil. Einzig und allein Edelmetalle, wie Gold und Silber. Aber auch hier vermehrt sich das Geld nun mal nicht.

Aus diesem recht einfachen Grund versuchen sich einige im digitalen Börsenhandel mit den beschriebenen Kryptowährungen. Trading lernen ist heute nicht einmal mehr schwer und erst recht kein Hexenwerk. Die großen Anbieter, wie eToro oder CFX Broker bieten auf ihren Plattformen ausreichend Möglichkeiten, um auch als Quereinsteiger Fuß zu fassen. Trading begrenzt sich im Übrigen nicht ausschließlich auf Kryptowährungen. Es können auch andere Währungen oder Optionen gehandelt werden.

Simulationen werden gern zum Einstieg genutzt, um überhaupt einen ersten Eindruck zu erhalten. Letztendlich sind es die Erfahrungen die zeigen, wie erfolgreich der Handel wirklich ablaufen kann oder nicht.Fazit

Es ist vorteilhaft, zumindest ein gewisses Interesse an Börsengeschäften, Handelskurven und Kursen zu haben, wenn man in das online Trading einsteigen möchte. Nur so besteht keine allzu große Gefahr, dass anstelle hoher Gewinne, eher Verluste eingefahren werden.

Author: Trude Eder